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August (Fermo) Körner August (Fermo) Körner wurde 1848 im Hause Wermingser Straße 22 als Sohn des geachteten und wohlhabenden Kaufmannes Josef Körner und seiner Ehefrau Friderike geboren. Nach dem frühen Tod seines Vaters, hat die Mutter das Geschäft weitergeführt, in dem auch August zeitweise mitgearbeitet hat. Ein Bruder hat Iserlohn verlassen und es auswärts zu viel Geld gebracht. August aber war aber von Anfang an neben der Arbeit auch zu lustigen Streichen aufgelegt. Er war ein Mensch mit ungewöhnlichen Ideen, Witz und Humor. Mit 21 Jahren ist August Körner in den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 gezogen. Nach seiner Rückkehr hielt es ihn nicht mehr in Iserlohn. Er ging über den großen Teich und blieb etwa 30 Jahre lang in den Vereinigten Staaten. Um 1902 kehrte er in seine Heimat zurück und starb während des ersten Weltkrieges im Jahre 1918. Die „klassischen“ Körner Geschichten von der Begegnung mit den Indianern, die Gustav Pfingsten in Fritz Kühns „Heiteres Iserlohn“ auf Iserlohner Platt erzählt, stammt aus der Zeit nach 1902. Körner hat sie, wie andere Stories und Jägerlatein unter die Leute gebracht und damit manche Unterhaltung bestritten. Seine Erzählungen pflegte er mit dem Wort firm „das ist firm“ zu bekräftigen, was bedeutete: „das ist sicher, das stimmt“. In der englischen Aussprache klingt das Wort etwa wie förm oder ferm. Der Volksmund hat daraus den Spitznamen „Fermo“ gemacht. Gründung der Fermo-Körner-Compagnie Beim Herrenausflug zum Schützenfest 1973 gründete Oberst Ernst Dossmann die Fermo-Körner-Compagnie. Aufgabe dieser Einheit ist, die Verbindung der im Ausland und auswärts lebenden Iserlohnern zu pflegen und sie als Gäste des Schützenfestes zu betreuen. Die Idee, den fast schon legendären Fermo zum Paten dieser Kontakteinheit des IBSV zu wählen, stammt von dem nach Kiel „ausgewanderten“ Ministerialdirektor Dr. Ernst Werner Weiß. Sie wuchs aus der Überzeugung, dass es in einer Zeit der Kontaktarmut und des zunehmenden Traditionsverlustes wichtig sei, in der Stadtgeschichte verankerte Ereignisse und Überlieferungen lebendig und gegenwärtig zu halten und damit auch die Bindung an die Ursprünge der eigenen Existenz zu stärken.
Die Compagnie-Chefs1973 - 1980 Rudolf Spinner, Hauptmann 1980 - 1985 Karl-Heinz Kesten, Hauptmann 1985 - 2008 Klaus-Harald Wichelhoven, Major, König 1987/88 2009 Dieter Wydra, Hauptmann, Prinzgemahl 2005/06 |
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Letzte Aktualisierung: 12.06.2011 10:43:45 |
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